REVIEWS

Hellion Records
10/2002:
ARREST
"The difference"
Wollen wir mal wieder by teutonic Steel die-en? Boargh, welch
fürchterliches Sätzchen, aber mal ehrlich, hier rult die Germanenaxt wie
einst im Mai, im Mai 1984 oder so, hehehe.
Straight, treibend, kraftvoll, solide, rauh, das sind die Attribute dieser
Scheibe. Heavy Metal, ganz einfach, ohne poppiges Feeling, ohne trällerige
Melodien, ohne vertrackte Rhythmen und frickelige Riffs. Heavy Metal eben,
wie man ihn aus deutschen Landen gewohnt war und wie er langsam wieder am
erstarken ist. Paragon aus Hamburg haben eine dieser Band aus Hanau nicht
unähnliche Ausstrahlung, verzichten ebenso wie die Mitteldeutschen auf
unnötige Schnörkel, lassen aber nie zu, dass die
Stücke zu schlicht daherkommen.
Hier wird nicht krampfhaft die Truemetalkeule geschwungen, hier geht man
nicht im Retrowahn zurück zur schwer-metallenen Steinzeit, sondern bastelt
sich auf ganz natür-lichem Wege knackige Bangerhymnen zurecht, die an Frische
nicht zu wünschen übrig lassen. Auf geile, eingängige und doch tiefgehende
Melodien braucht man zum Glück nicht zu verzichten.
Arrest machen einfach,
sie lassen sich nicht beirren durch irgendwelche modischen Ströme innerhalb
des echt-metallischen Bereiches oder folgen gar den Anordnungen der
Untergrundsittenpolizei. Sie haben es halt nicht nötig, ihre Stücke in
übertriebener Klischeehaftigkeit zu ersäufen, sie spielen, sie spielen ihren
Heavy Metal ohne Kompromisse und sie machen es verdammt gut, verdammt
mitreißend.
Review auf
www.rockavalanche.de
Arrest - *The Difference*
Mittlerweile ihre zweite offizielle Scheibe haben diese Jungs am Start und
bei der Produktion bekamen die Hessen Unterstützung von Robert Kohlmeyer (Roko
sagt uns schon noch was, oder?!). Knackig und handfest präsentiert sich
das melodische Metal-Scheiberl, wobei vor allem der kernige, ein wenig in
Richtung Voice tendierende Gesang gewaltig zieht. Die raumgreifenden und
dominanten Vocals finden sich auf einem kompakten Teppich aus knalligen,
treibenden Gitarren, catchigen Strukturen und mitreißenden Rhythmik
wieder.
Auch wenn die Stücke allesamt in die Lauscher gehen, bleiben die
Ecken und Kanten, der eigene Stil nicht auf der Strecke. Man mag sich an
manchen Stellen an Rebellion oder Grave Digger erinnert fühlen, doch
bezieht sich das mehr auf die Stimmlage, den klaren Songaufbau und die
Atmosphäre denn auf Rumkopiererei. Arrest verzwurreln sich auch nicht
überladenem, symphonischem Tralala, sondern bringen die Songs trocken und
kompromißlos auf den Punkt.
Geheimnisvolle Intros, hintergründige Stimmung
und Abwechslungs kommen allerdings auch nicht zu kurz. Wer´s also direkt
in die Fresse braucht, dabei aber immer Niveau, Charisma, eine gute
Balance aus Härte und Gefühl und Eigenständigkeit will, sollte sich dieses
Album krallen.
Review auf
www.fameofmetal.de
Band: Arrest
Titel: The Difference
Label: Eigenproduktion
Style: Hard Rock
Arrest aus Hanau wirken richtig abgeklärt. Man merkt jeder Note an, dass
die Jungs wissen, was sie tun. Die musikalischen Fähigkeiten sind auf
oberem Niveau angesiedelt, der Sänger ist klasse und die Struktur der
Songs ist auch gut.
Mir fehlt lediglich ein wenig Härte in der Musik. Die meisten Songs
dümpeln im braven Midtempo vor sich hin und laden den geneigten AC/DC Fan
zum geselligen Biertrinken und Headbangen ein. Auch auf Bikertreffen
werden Arrest sicher gut ankommen, aber ich denke dass sie bei aller
Professionalität bei den normalen Metal-Fans eher Schwierigkeiten haben
werden.
Was mir übrigens sehr seltsam vorkommt ist der Info-Zettel, wo
einige der Songs als Anspieltips genannt werden,
da sie besser als andere sein sollen. Ich finde eine Band sollte nicht die
eigenen Songs qualitativ unterschiedlich bewerten können, sonst wäre es
ihre Pflicht die qualitativ schlechteren von der Platte zu entfernen und
nur gute aufzunehmen...!
Christoph – 3,25
Walls of Fire
www.wallsoffire.de
Interview mit Arrest - Datum: 06.01.2003
Nicht alle guten Rock- und Metal-Bands haben auch einen guten Deal in der
Hinterhand. So zum Beispiel der Fall bei Arrest, der Hanauer Combo um
Sänger und Gitarrist Alex Weinrauch. So stellt die Band eine ganze Menge
auf eigene Faust auf die Beine und liefert mit *The Difference* eine neue,
wirklich klasse Metal-Scheibe ab. Dabei war Alex bis vor kurzem eigentlich
´nur´ Gitarrist, ehe nun innerhalb der Band einiges umgestellt wurde.
„Wir haben einige Sänger ausprobiert, doch der richtige war einfach nicht
dabei – wir waren nicht überzeugt. Nachdem ich dann die ersten Aufnahmen
zum neuen Material eingesungen habe, sind wir auch dabei geblieben.“ Daß
die Band schon seit einiger Zeit unterwegs ist, aber immer noch keinen
Deal hat, liegt weder am Desinteresse Arrest´s noch dem der Plattenfirmen.
Wo man allerdings einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut, sollte man
das im Business durchaus zelebrieren. „Von den Angeboten, die wir bisher
auf dem Tisch hatten, hat keines unseres Vorstellungen entsprochen.“
Klingt auf den ersten Blick vielleicht überheblich, ist es aber nicht.
Erst recht nicht, wenn man bedenkt, welche Deals heutzutage zum Großteil
angeboten werden. Am besten, die Künstler liefern ein fertig produziertes
Produkt, in x-facher Menge gepreßt, erwarten keine Promo und erst recht
keine Tour. „Wir sind als Musiker von dem Gedanken’ ui, ein Label’ nicht
geblendet“, gibt Alex zu bedenken. „Wir haben gewisse Vorstellung, was ein
Label machen sollte und sind auch in geschäftlicher Hinsicht nicht
uninformiert. Eine Plattenfirma muß zu kalkulierbarem Risiko bereit sein.
Das ist bei uns Stand der Dinge und keine trotzige Einstellung oder
Reaktion. Man muß sich einfach mit dem abfinden, was läuft.“
Arrest führten diverse Gespräche mit kleineren Labels, aber „es kamen auch
Kommentare wie ‚macht diesen Song doch so und so und bei dem das ändern’…
nee, nicht mit uns. Wir haben sogar aus Japan Anfragen von Fans für unsere
CDs, dadurch erreicht man auch eine ganze Menge Leute. Der beste Weg wäre
sicherlich, ein oder zwei Leute zu haben, die hinter der Band und der
Musik stehen, sich dafür einsetzen und damit identifizieren.“ Derzeit
haben die Jungs zwar einen Vertrieb, der die neue Platte in die Läden
stellt, sind aber vertraglich ungebunden. Und Alex weiß nur zu gut, wie
schnell einem im ‚Biz’ das Blaue vom Himmel runtergelogen werden kann.
Aber wo im Leben kann das nicht geschehen.
„In den großen Magazinen herrscht nicht wirkliche Chancengleichheit, dort
wird bei Artikeln lieber auf Altbewährtes zurückgegriffen – auf bekannte
Namen, gute Umsatzzahlen. Chancengleichheit gibt es nur unter No-Names.
Mit einem Label wäre das sicher einfacher.“ Rumgejammert wird im Hause
Arrest dennoch nicht und die Lust ist ihnen durch den wachen Blick auf die
geschäftliche Seite Gottlob auch nicht vergangen. „Für uns zählt in erster
Linie die Musik. Wir haben es geschafft, das zu tun, was wir möchten.
Früher haben wir uns über das Business geärgert, aber heute ist dem nicht
mehr der Fall. Es ist eben so wie es ist.“
So sind die Scheiben der Jungs nach wie vor über die Band direkt zu
bekommen – was Arrest auch wieder einen guten Batzen an Unabhängigkeit
beschert (www.arestmusic.com). Wie Alex erzählt, haben die Metalheads aber
auch einige Zeit gebraucht, um sich selbst zu finden. Eigentlich ein
Vorteil, den die bisher label-freie Zeit mit sich brachte, denn wie selten
erlaubt es das Business noch, eine Band wirklich richtig aufzubauen? „Was
wir machen, ist wirklich unser Ding. Die Stücke wurden live eingespielt
und als die fertige Scheibe im CD-Player landete waren wir alle total
zufrieden. Unsere Musik ist uns heilig, wohl auch ein Grund, der uns zu
vielleicht nicht super-einfachen Geschäftspartnern macht.“ Aber zu
sympathischen Metalfreaks. „Unsere Musik ist sicher nichts für einen
Schnellschuß nach dem Motto ‚einmal hören und gleich lieben’, dennoch
bleibt der Sound im Ohr hängen.“
Wobei ich Alex nur zum Teil recht geben kann, denn schnell in die Lauscher
und ins Herz geht einem der satte, ehrliche und schnörkellose Sound der
Jungs durchaus – nur mit dem Vorteil, daß er da auch lange bleibt. Also,
liebe Labels: Schnappt Euch Arrest. Zeit wird´s!!
Autor: Eva / The Rock
ARREST - The difference
Eigenproduktion
Vor etwa dreieinhalb Jahren erschien das Longplayer-Debüt der damals noch
deutsch-amerikanischen Freundschaft. Seither veränderte sich die Besetzung
leicht. Inzwischen hat Gitarrist Alexander Weinrauch auch noch den Part der
Vocals übernommen und am Schlagzeug sitzt für Norbert Eckert neu Jerry
Müller.
Wie Alexander's Vorgänger Jerry Donahue klang, weiss ich nicht, da ich das
erste Album von Arrest ("Incarcerated") nicht kenne. Dieser Vergleich fällt
somit flach aus, aber sein Nachfolger klingt ganz passabel, wenn auch nicht
überwältigend. Der Opener "Big Jim" beginnt rockig und recht kernig. Im
Hintergrund sind ein paar spärliche Keyboards zu vernehmen, die beim zweiten
Song "Dirty black hole" deutlicher zum Vorschein kommen und für Black
Sabbath-Feeling zu Tony Martins Zeiten sorgen, guter Song! Mehr Tempo mit
prägnantem Bass-Spiel wird bei "Beast in you" angeschlagen. Kommt irgendwie
gut rein, da auch die Produktion stimmt.
Die Rhythmus-Parallelen zu Metallica, die beim Erstling gemäss meinen Infos
noch stärker zu Buche standen, schimmern dann bei "Bloody crown of thorns"
durch. Arrest verstehen es gut, nicht unmittelbar in eine Schublade gesteckt
werden zu können. Die Grenze zwischen Rock und Metal mit gutem Gespür für
Melodien und abwechslungsreichem Songwriting ist fliessend. Meist im
Midtempo-Bereich gehalten, und oft mit wiederkehrenden Sabbath-Keyboards
garniert, vermag "The difference" durchaus zu gefallen. Einzig die Art des
Drum-Spiels und auch dessen Klang gefällt mir nicht immer, aber das ist wohl
Geschmackssache. Dass gegen Schluss die eisernen Jungfrauen mindestens ein
wenig Pate standen, ist zwar nicht unbedingt originell, aber hier von einem
Plagiat zu sprechen, wäre übertrieben. Insgesamt eine interessante Scheibe,
die sich nach mehreren Durchgängen immer besser anhört.
Rockslave
Punkte: 8.0 von 10
www.MYREVELATIONS.de
:
DEFENDERS OF METAL 11/2002
Arrest haben bestimmt noch viele als Hausarrest von ihren Eltern in
Erinnerung, da meine Hersteller nie zu solchen spießigen Mitteln griffen,
gehe ich ohne Vorurteile an die deutsche Band Arrest heran! Die Band wurde
1992 gegründet und kann bis jetzt auf zwei Mini CDs und den Longplayer „Incarnated“
zurückblicken. Das Quartett spielt eine Mischung aus New Wave Of British
Heavy Metal und teutonischem Stahl. Positiver Ersteindruck ist die
professionelle Gestaltung der CD: Cover, Booklet mit Texten und
allgemeines Layout sind absolut professionell!
Ich breche mir den ganzen Tag den Kopf woran mich Sänger Alexander
Weinrauch erinnert, jetzt nach paar Stunden ist der Cent gefallen: Paragon
mit etwas Rebellion! Musikalisch ist Arrest ebenfalls nicht weit von den
erwähnten Bands, die ich sehr schätze entfernt, ohne aber so heroisch zu
klingen wie Rebellion. Arrest machen einfach Spaß, es ist eine
Allroundplatte, die man daheim, im Auto oder auf Partys laufen kann, eine
Platte ohne Trends, die genauso 1985 oder 1995 veröffentlicht hätte werden
können! Tolle Melodien, gute Solis und fette Riffs. Klar haben Arrest das
Rad nicht neu erfunden, aber das wollen sie bestimmt auch nicht, sie
bieten ehrlichen, oft im Midtempo siedelnden Heavy Metal und das 45
Minuten lang.
Diese CD und die alten kann man im Shop auf der gut gestalteten Homepage
erwerben.
Note: 2-
Verfasser: Thorsten Dietrich
Arrest - The Difference
ARREST sind sowas wie ein Phänomen im deutschen Underground. "The
Difference" ist bereits das dritte, eigenproduzierte Album, schaut man
sich die Qualität ihrer musikalischen Werke an, ist es wahrhaftig ein
Mysterium, warum die Band keinen Deal hat…
"The Difference" ist klassischer, starker Heavy Metal mit großartigen
Melodien und einem guten Sänger mit einer tiefen Stimme. Falls sich dies
nicht so originell anhört, nun, sie sind vielleicht wirklich nicht
unbedingt einzigartig, aber was mich bei ARREST überzeugt, ist einfach,
dass sie gute Songs schreiben können, weit weg von trendigen Sachen oder
"Happy Metal".
Die Stimme von Alex Weinrauch erinnert mich etwas an MOLLY HATCHETs XYZ,
welche perfekt zur Musik passt, so kraftvoll wie sie ist. Das brillante "The
Beast In You" ist ein perfektes Beispiel hierfür, eine exzellente Melodie,
großartiger Drive,
ein gut eingesetzter Chor, ich liebe diesen Song! Aber auch "Soldier Of
Sins" oder "Story Of Honor" sind es wert, das Teil mal anzutesten, glaubt
mir!
Kein Liebhaber traditionellen Metals dürfte von "The Difference"
enttäuscht werden, genauso wie Plattenlabels endlich mal das Potential und
die Klasse von ARREST erkennen und ihnen endlich den höchst verdienten
Vertrag anbieten sollten!
Geht los und kauft euch das Ding! (Online 03. Dezember 2002)
www.jumping-froc.cc
Arrest - The Difference
Nach dem ersten Longplayer "Incarcerated" ('99) und den zwei Mini-CDs "Survivors
of the game" ('96) und "Fire and Ice" stellt sich die bereits 1992
gegründete Band mit ihrem neuen Werk "The Difference" den Fans und der
Konkurenz.
Ehrlicher Heavy Metal aus Germany, was da in die Ohren dringt - und was
für einer! Eingängige Refrains und hochgradige Gitarrenriffs von Alex
Weinrauch und Frank Doleczik, tributzollend an die Ikonen des 80er Jahre
Metals.
Somit sind auch einige Parrallelen zu Bands wie Running Wild und
Accept zu erkennen, jedoch keinesfalls störend oder qualitätsmindernd. Im
Gegenteil: die Mischung aus bodenständigen Elementen, gepaart mit einer
gehörigen Portion Eigeninterpretation überzeugt. Auch die herausragende
Produktion bestätigt den guten Gesamteindruck.
Auf den Power-Opener 'Big Jim' folgt das eher düstere Mid-Tempo-Stück 'Dirty
Black Hole'. 'Beast In You', 'Story Of Horror' und auch 'You Are The One'
stellen ebenfalls Highlights der vorhandenen Tracks dar.
Neben der volluminösen Stimme von Gitarrero Alex fällt ebenfalls ins Auge
(oder besser: Ohr), dass entgegen der Masse an Metal-Ergüssen anderer
Bands, sich auf "The Difference" keine Ballade findet.
Alles in Allem wird uns hier solider, geradliniger und hochwertiger Heavy
Metal geboten, welcher grosses Lob verdient. Weiter so!
by Alex
Sonny´s Rock & Metal
Heaven
Band: Arrest
Albumtitel: The Difference
Spielzeit: 45:49 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Arrest Music
Vergleichbare Bands: hin und wieder Running Wild, aber sonst sehr
eigenständig
Veröffentlichung: 01.10.2002
Wertung: 9/ 10
Review:
Obwohl die Hanauer in den heimischen Gefilden zu den besten Live-Rock-Acts
zählen, so dürfte sie in den meisten Ecken unserer Nation bisher leider
nur den Insidern ein Begriff sein. Mit "The Difference" haben die
Hessen-Metaller bereits ihr zweites Langeisen eingefräst. Konnte man
ARREST auf ihrem Debut "Incarcerated" noch Einflüsse von BLACK SABBATH
oder METALLICA geltend machen, so muss man der Band um Gitarrist Alexander
Weinrauch, der nun auch den Job hinterm Mikro inne hat, auf dem neuen
Output durchaus Eigenständigkeit und Weiterentwicklung attestieren.
Den
melodisch-metallischen Reigen eröffnet der lässige, aber nicht minder
kraftvolle Opener "Big Jim", gefolgt vom getragenen, leicht düster
angehauchten "Dirty Black Hole" und dem etwas an RUNNING WILD erinnernden
"The Beast In You" (der Killer schlechthin). Weitere Edelstahl-Happen
wären die Marsch-Hymne "Soldier Of Sins" und der abschließende
Rhythmus-Stampfer "You Are The One". Allerdings geht das Material auf "The
Difference" nicht unmittelbar ins Ohr, sondern erschließt sich einem erst
nach aufmerksamen Zuhören - aber dann gewaltig!
Für die Hammer-Produktion
dieser edlen Scheibe zeigt sich die Band - unterstützt von Robert
Kohlmeyer (u. a. VANDEN PLAS und SUPERIOR) selbst verantwortlich und hat
das neue Album, wie auch schon den Vorgänger, über ihr eigenes Label
veröffentlicht. Also falls die Scheibe nicht beim Händler eures Vertrauens
erhältlich sein sollte, dann habt ihr immer noch die Möglichkeit das Album
unter www.arrestmusic.com zu bestellen. Zugreifen!!!
www.home-of-rock.de
8.11.2002
Leute, lasst Euch sagen: Es rockt aus
Deutschen Landen!!! Es rockt, wie die Hölle!!! Was ich wohl meine? Das
brandneue Album der Hanauer Metal-Recken ARREST.
Die 1992 gegründete Heavy Metal Formation serviert uns mit The Difference
ihren zweiten Silberling in Eigenproduktion.
Vorangegangen sind bereits 2 Mini CD's und das Debüt Incarnated, mit dem
bereits einige Achtungserfolge erzielt werden konnten.
Auf ihrem neuen Output klingt die Band tight, kraftvoll, solide und rauh
aber doch sehr hymnisch - alle elf Songs kommen genau auf den Punkt und
bieten melodiösen, abwechslungsreichen Power Metal alter Schule.
Und was mir da aus meinen Boxen entgegenschallt, ist mehr als
beeindruckend.
Kein poppiges Feeling, keine trällernden Melodien und völlig ohne
vertrackte Rhythmen und Frickeleien kann mich das Album voll überzeugen.
Gitarrist ALEX WEINRAUCH kann mit seiner markanten Stimme Akzente setzen
und die Rhythmussektion um RALF WEBER und JERRY MÜLLER hält alles zu einem
kompakten Ganzen zusammen.
Hier wird keine Truemetalkeule geschwungen: es wird einfach losgerockt,
ohne auf irgendwelche modischen Strömungen und Einflüsse Rücksicht zu
nehmen. Die Jungs spielen ihren Heavy Metal ohne Kompromisse und sie
machen es verdammt gut und verdammt mitreißend. Mir als Heavy Metal-Fan
geht beim Anhören dieser Songs das Herz richtig auf. Ganz besonders
beeindruckt mich bei dieser Scheibe der voluminöse Sound.
Eröffnet wird The Difference mit dem Opener Big JIM, der sofort druckvoll
nach vorn losgeht. Kein verspielter Schnickschnack, es wird ehrlich und
geradeaus losgerockt, was das Zeug herhält.
Ich möchte noch ein paar weitere Anspieltipps herausgreifen, wie z.B.
Bloody Crown Of Thorns, welches mit schleppenden, groovenden Gitarren
beginnt und im Midtempobereich verbleibt. Trotzdem wirkt der Song aber
sehr druckvoll und mitreißend.
Dann Soldiers Of Sins, ein Stück, das ich mir live sehr gut vorstellen
kann, ein richtiger Mitgröler. Es erinnert mich ein kleines bisschen an
Manowar. Eingängigkeit und Heavyness zeichnen diesen Song aus.
Toxic Dreams beginnt sehr düster und gefühlvoll und vermittelt Gänsehaut
pur. Nein, es ist keine Ballade, aber ein sehr langsamer und sehr schöner
Song, den man sich in nachdenklichen Minuten schon mal ab und zu geben
kann: never never coming back.
Mit dem Rausschmeißer You Are The One wird dann noch mal kräftig Arsch
getreten und dem Hörer ein Banger allererster Sahne um die Ohren gefetzt.
Kantig, geradlinig und mit Energie und sehr viel Spielfreude gehen die
Mannen an ihr Werk, unbedarft und ohne Kompromisse. Schönes Songwriting
und eine tolle Produktion machen das Album zu einem ausgesprochenen
Hörgenuss.
Wer Iron Maiden, Saxon, Accept oder gar Black Sabbath mag und zu seinen
Faves zählt, kann bedenkenlos zugreifen.
Ilka Czernohorsky

| Interpret, Titel:
Arrest - The Difference |
| Medium: Album
CD |
| Stil: Heavy
Metal |
| Erschienen:
September 2002 |
| Link:
www.arrestmusic.com |
| Note: 8,5 von 10
Punkten |
Für alle die es immer noch nicht wissen oder bemerkt haben:
ARREST gehören zweifellos zu den besten Bands im deutschen Heavy Metal
Underground!
War schon das Vorgänger-Album ´Incarcerated´
stark gewesen, so setzen die Hanauer mit ihrem aktuellen Output noch
locker einen drauf. Die Band klingt tight, druckvoll und hymnisch wie nie
zuvor, die elf Songs kommen genau auf den Punkt und bieten melodiösen,
abwechslungsreichen Power Metal alter Schule in beeindruckender Manier.
Gitarrist Alex Weinrauch hat inzwischen auch den Gesang übernommen, und
kann zu meiner Überraschung durchweg mit seiner markanten Stimme
überzeugen, ja sogar Akzente setzen. Als Anspieltipps greife ich jetzt mal
„Beast In You“, den Stampfer „Dark Ages“ und das überragende „Story Of
Horror“ heraus, welches einen an METALLICA erinnernden Mittelteil hat.
Jedoch wären die Amis um James Hetfield wohl verdammt froh heutzutage noch
einen solch starken Song auf die Reihe zu kriegen!
Da das versierte Gitarrenduo Weinrauch/Doleczik wie selbstverständlich
durch filigranes Spiel überzeugt, die Rhythmus-Sektion mächtig Druck macht
und einige „Sahnehäubchen“ zu setzen vermag, sowie der Sound vulminös und
glasklar aus den Lautsprechern tönt, kann es im Endeffekt nur eine
Bewertung im hohen Bereich für diese Klasse-Scheibe geben.
Jeder der IRON MAIDEN, SAXON oder ACCEPT zu seinen Favouriten zählt
muss sich ohne wenn und aber auch ´The Difference´ in das heimische
CD-Regal stellen! Das Album gibt´s für 15 Euro bei
den o.a. Links bzw. der Kontaktadresse der Band, oder in allen gut
sortierten CD-Shops wie z.B. Hellion Records.
Ach ja, sollten ARREST mal bei Euch in der Nähe spielen, nix wie hin - es
lohnt sich!
Pit Schneider

Die Metalband "ARREST" wurde im September 1992 gegründet.
Frei von jeglichen Trends präsentierten sich die vier Hanauer auf ihrer
vierten CD, dem zweiten Longplayer. Innerhalb von drei Monaten haben die
Newcomer 11 Stücke aus dem Boden gestampft, die Erinnerungen an die
Glanzzeiten des Metal das vergangenen Jahrhunderts erinnern. Bandnamen wie
Saxon, Iron Maiden oder Accept kann der Hörer sofort mit der Musik von
Arrest assoziieren. Weit entfernt von Modeerscheinungen und Versuchen auf
einen lukrativen Zug aufzuspringen musizieren die Hessen am Zeitgeist
vorbei. Die durchaus gute Produktion verstärkt – gewollt oder ungewollt –
das Flair des guten alten Heavy Metal.
Es ist erfrischend wieder diese Art von Musik zu hören. Die Vocals von
Alexander Weihrauch klingen rau und unbändig und unterstreichen den
ehrlichen Charakter dieser Band.
Das Gitarrenduo Weihrauch/Doleczik kann voll überzeugen und feuert
Breitseiten an treibenden, catchy Riffs ab. Ob das Material nun Richtung
NWoBHM oder gar Metallica („Story Of Horror“) tendiert, Arrest beherrschen
ihr Terrain souverän.
Für Nostalgiker und zeitlose Metal-Fans sicherlich eine lohnende CD, die
angecheckt werden sollte. Sehr solide. Interessierte finden umfassende
Informationen und mp3-Samples auf der Homepage der Band.
7 Punkte von LEX am 22.10.2002
Walls of Fire 10/2002
www.wallsoffire.de
Mittlerweile ihre zweite offizielle Scheibe haben diese Jungs am
Start und bei der Produktion bekamen die Hessen Unterstützung von Robert
Kohlmeyer (Roko sagt uns schon noch was, oder?!). Knackig und handfest
präsentiert sich das melodische Metal-Scheiberl, wobei vor allem der
kernige, ein wenig in Richtung Voice tendierende Gesang gewaltig zieht.
Die raumgreifenden und dominanten Vocals finden sich auf einem kompakten
Teppich aus knalligen, treibenden Gitarren, catchigen Strukturen und
mitreißenden Rhythmik wieder. Auch wenn die Stücke allesamt in die
Lauscher gehen, bleiben die Ecken und Kanten, der eigene Stil nicht auf
der Strecke.
Man mag sich an manchen Stellen an Rebellion oder Grave
Digger erinnert fühlen, doch bezieht sich das mehr auf die Stimmlage, den
klaren Songaufbau und die Atmosphäre denn auf Rumkopiererei. Arrest verzwurreln sich auch nicht überladenem, symphonischem Tralala, sondern
bringen die Songs trocken und kompromißlos auf den Punkt. Geheimnisvolle
Intros, hintergründige Stimmung und Abwechslungs kommen allerdings auch
nicht zu kurz. Wer´s also direkt in die Fresse braucht, dabei aber immer
Niveau, Charisma, eine gute Balance aus Härte und Gefühl und
Eigenständigkeit will, sollte sich dieses Album krallen.
4/5 Sternen
www.metalius.de
ARREST - The difference
Arrest pendeln irgendwo zwischen Hard Rock und klassischem, mit
Accept-lastigem Riffing versehenen, 80er Metal. Allerdings haben Arrest
mit Alex Weinrauch einen sehr ausdruckslosen Sänger, was den Hörgenuss
doch arg schmälert. Daran ändern auch die gelegentlich eingestreuten „Evil
Vocals“ seiner Bandkollegen nichts.
Auch am Songwriting sollten die Jungs noch feilen, denn kein Song bleibt
wirklich hängen, obwohl die Produktion und die Musiker wirklich gut sind,
besonders Gitarren und Bass-Fraktion wissen teilweise zu begeistern.
Am überzeugendsten ist sind da noch die Songs „Dirty Black Hole“, der
einen recht schönen Refrain besitzt und der Stampfer „Beast in You“,
welcher durch seine rohe Aggressivität überzeugt.
Die Lyrics sowie die Aufmachung der CD sind für eine Eigenproduktion aller
Ehren wert, aber das reicht nicht, um die Hörer in einer Zeit des
Release-Overkills zu überzeugen. Leider wurde hier viel Potential
verschenkt, weil das Songwriting nicht ausgereift genug ist.
Sebastian Czech
6 von 10 Punkten
www.ASAPROD.com
ARREST - The difference
note générale : 4
style : heavy metal
production : 4
packaging : 2,5
Voilà ce qu'on appelle une révélation! Arrest est un jeune groupe allemand,
qui n'a pas encore de label si ce n'est sa propre structure de
distribution, mais qui a déja tout d'un grand: compositions en béton armé,
son très professionnel, bon niveau technique... Bien sûr, le style de ce
groupe n'est pas révolutionnaire, mais alors c'est bon: du bon heavy metal
influencé par Accept, Judas Priest et Iron Maiden, mais avec un feeling
très rock qui fait parfois penser à Gun Barrel (pour ceux qui connaissent
cet excellent groupe...). Et cette combinaison de heavy metal traditionnel
puissant avec des gros refrains et de rock'n'roll qui fait taper du pied,
eh bien ça fait mouche à tous les coups! Ce groupe a en plus chance
d'avoir, en la présence d'Alexander Weinrauch, un chanteur d'exception
dont la voix au timbre rocailleux est tout simplement magnifique.
Les riffs sont bien puissants, appuyés qui plus est par une basse bien
présente (à ce niveau-là, on sent qu'ils aiment beaucoup Steve Harris,
qu'ils citent d'ailleurs dans le livret comme leur meilleure source
d'inspiration!). Mais ce sont surtout les solos qui sont excellents, très
rock'n'roll (Angus Young, lui, n'est pas cité dans le livret, mais on
devine que le guitariste en est fan!), donnant ainsi à Arrest une touche
très personnelle. Et puis, les chansons en elles-mêmes sont excellentes,
témoignant d'une grande maturité chez ces Allemands en matière de
composition. Les morceaux sont bien structurés, avec de gros refrains (notamment
"Bloody crown of thorns"). De plus, la production a été assurée par Robert
Kohlmeyer, qui s'était auparavant occuppé de Vanden Plas ou Superior.
Cela
fait que la production est excellente, avec un son bien puissant où la
basse est bien mise en valeur. Bref, on n'a pas affaire là à une première
démo, mais bel et bien à un véritable album, où rien n'a été laissé au
hasard (sauf la pochette, qui n'est vraiment pas terrible!). Il y a un
véritable potentiel chez ce groupe, qui est tout à fait crédible et dont
l'aboutissement logique serait une signature sur un véritable label.
Beaucoup de groupes de heavy metal sortis de nulle part sont signés alors
qu'ils sont nettement moins bons qu'Arrest, et ce ne serait donc que
justice si ce groupe trouvait un bon deal. A découvrir absolument (commandez
donc l'album sur leur site!).
Pierre
FORMATION :
Alexander Weinrauch (chant et guitare), Frank Dodelczik (guitare), Ralf
Weber (basse), Jerry Müller (batterie)
site officiel du groupe : www.arrestmusic.com
site officiel du label : idem
Jester´s News
10/2002:
Nach zwei Mini-CDs und dem ersten Longplayer "Incarcerated" hat die Band
ARREST
jetzt ihr zweites offizielles Album mit dem Titel "The Difference"
veröffentlicht, das vor allem den Fan melodischer Heavy Metal Musik
ansprechen dürfte. Die Nummern sind allesamt kernige, solide, kraftvolle
und ehrliche Metal-Stücke...
Metal Inside
10/2002 :
Mit „Big Jim“ beginnt „The Difference“, das zweite Album der Hanauer
Rock-Formation ARREST recht vielversprechend. Und viele der 11 Tracks des
„Incarcerated“-Nachfolgers haben ein ähnliches Level („Dirts Black Hole“,
„Soldiers Of Sin“, „Beast In You“). Die Songs sind meist im oberen
Mid-Tempo-Bereich angesiedelt und zeigen auf, dass ARREST keine Neulinge
im Bereich Songwriting sind und hier einiges an Potential vorhanden ist.
Melodische Heavy-Klänge, verwurzelt im Sound der Achtziger, ohne eine
bloße Kopie einer der damaligen Rockgrößen zu sein, kann man getrost als
Motto von ARREST ansehen.
Dabei scheinen die Wurzeln von Black Sabbath
ausgehend, über Judas Priest bis Accept recht weit gestreut (Gott sei Dank
keine dieser Helloween-Klons). Erfreulich ist dabei, dass die vier Jungs
einen recht eigenständige Sound haben, die sich vor allem aus den
abwechslungsreichen Kompositionen und der Stimme von Sänger Alexander
Weinrauch entwickelt. Vor allem dessen Organ fügt sich nahtlos in die
Musik ein (sonst oft ein Manko bei Underdogs) – sollte aber zukünftig doch
noch etwas mehr die Höhen und Tiefen ausloten. Aufmachung und Sound sind
für eine Eigen-produktion erstaunlich gut und professionell ausgefallen,
letzteres wohl auch durch die in den Roko Sound Studios von Robert
Kohlmeyer (Superior, Vanden Plast) unterstützte Produktion.
Gelungenes
Zweitwerk mit Blick nach vorn! Wer sich das mal selbst anhören möchte, auf
unten angegebener Internetseite gibt es alles was ihr braucht. (hardy)

Feiner Stoff für Hardrock Fans, diese neue, zweite Scheibe von ARREST. Mit
einem Hammersound bekommt man eine große Breitseite voller fantastischer
Rocksongs, die gelegentlich auch das Feld des melodischen Metals streifen,
um die Ohren geknallt. Kein Wunder, wurde doch "The Difference" von Robert
Kohlmeyer, der schon so geniale Alben wie z.B. "Think About Tomorrow" von
ROKO oder "The God Thing" von VANDEN PLAS mit seinem Können veredelt hat,
aufgenommen und gemixt.
Das musikalische Material auf "The Difference" präsentiert sich als
geschlossene Einheit und drückt mächtig nach vorn. Sicherlich wird auch
hier der melodische Hardrock/Metal nicht neu erfunden, doch vereinigt er
alle Trademarks der genannten Musikrichtung in kultiviertester Form und
ist somit ein überaus unterhaltsamer Longplayer. Fettes Riffing trifft auf
rockige Grooves, kraftvoller Gesang zeichnet eingängige Melodielinien. In
meinen Ohren hört sich Sänger (und Leadgitarrist) Alexander Weinrauch wie
der Missing-Link aus Ozzy, Graham Bonnet (ex-MSG) und Dave Wyndorf
(Monster Magnet) an. Das heißt, der Mann hat eine richtig fette, zum Teil
auch dreckige, aber vor allem geile Rockröhre. Besonders gut gefällt mir "Beast
In You" mit seinem alles nieder-walzenden Groove und seinem
abwechslungsreichen, jedoch trotzdem eingängigen Songaufbau. "Bloody Crown
Of Thorns" ist eine etwas einfacher gestrickte Nummer, die aber durch das
hypnotische Anfangsriff und dem coolen Chorus zu gefallen weiß. "Toxic
Dreams" verbreitet eine düstere Atmosphäre und ist, abgesehen von einigen
dynamisch, emotionalen Ausbrüchen im Chorus, der relativ ruhigste Track
der CD. Relativ deshalb, weil keine einzige, wirklich ruhige Nummer bzw.
Ballade auf "The Difference" vertreten ist. Das Titelstück birgt einige
progressive Elemente, die zum Teil schön schräg daherkommen, aber für
einige Abwechslung sorgen.
"The Shining Light" ist, mit seinen melodiösen Leads, ein weiterer toller
Song einer Platte, die mit "You Are The One" eine Rausschmeißernummer hat,
den man auch als solchen bezeichnen kann, da er, meiner Ansicht nach, das
kompositorische und ideenreiche Niveau der vorherigen 10 Songs nicht ganz
halten kann, weil er zu viele Klischees und zu wenig eigenes mitbringt.
ARREST haben mit "The Difference" zehn mitreißende Rocksongs und einen
Rausschmeißer im Gepäck, die ich allen Fans ehrlicher Heavyrockmucke guten
Gewissens empfehlen kann.
Anspieltipp: Big Jim, Beast In You, Toxic Dreams, The Shining Light.
(Georg Weihrauch)
Nocturnal
Hall 10/2002
ARREST - The Difference
Leute, lasst Euch sagen: Es rockt!!! Wie die Hölle!!! Wovon ich rede? Vom
brandneuen Album der Hanauer Recken ARREST.
Die 1992 gegründete Heavy Metal Formation serviert mit The Difference ihre
zweite Langrille in Eigenproduktion. Vorangegangen sind 2 Mini CD's und
eben das Debüt Incarnated, mit dem man bereits einige Achtungserfolge
erzielen konnte.
Mit 11 Songs bieten ARREST alles, was das Herz eines Heavy Metal Fans
begehrt: klassische, kraftvolle und energiegeladene Songs, die einen
beinahe augenblicklich mitzureißen vermögen. Klare Strukturen, eingängige
Riffs und dezent gesetzte Solos überzeugen genauso, wie die arschgeile
Produktion und natürlich die Rockröhre von Sänger Alex.
Los geht's mit Big Jim, einer Nummer, die sofort nach vorne losgeht. Da
wird nicht lange gefackelt, ehrlich, immer geradeaus, ohne irgendwelchen
Schnickschnack. Leichte Keyboardpassagen unterstützen den Sound sehr
dezent. Allerdings vernimmt man sie erst nach mehrmaligen Hören und
bleiben auch soweit die einzig vernehmbaren. Bloody Crown Of Thorns
beginnt mit schleppenden und groovenden Gitarren. Hier bleibt man auch
größtenteils im gezügelten Mid-Tempo Bereich, was dem Song einen
ungemeinen Druck verleiht. Aber die Schlachthymne schlechthin dürfte
Soldiers Of Sin sein, welche mich dann doch ein wenig an Manowar erinnert.
Sie bleibt sofort im Ohr hängen und animiert zum mitsingen. Selbst ich
bleib davon nicht verschont :-| . Mit viel Gefühl kommt Toxic Dreams
daher, ist aber dennoch keine Ballade. Auch der Titeltrack The Difference
lässt nichts an Eingängigkeit und Heavyness vermissen. Mit dem
Rausschmeißer You Are The One tritt man noch mal auf's Gaspedal, um den
geneigten Hörer mit bleibenden Eindruck würdig zu verabschieden.
Allgemein lässt sich sagen, dass trotz eines recht eigenständigen Sounds
unterschwellig Bands wie Maiden, Manowar oder Accept durchschimmern. Der
Gesang erinnert in den höheren Lagen hin und wieder an Ozzy in seinen
besseren Tagen.
Fazit: The Difference ist ein abwechslungsreiches Album voller Energie und
Spielfreude. Es rockt! Es macht Spaß und tritt Arsch! Intelligentes
Songwriting und eine hervorragende Produktion (hier war übrigens Robert
Kohlmeyer mit am Werk) machen diesen Silberling zu einem Highlight. Jedem
Freund obengenannter Stilrichtung kann ich ARREST nur wärmstens
empfehlen!!!
The Difference kann, wie alle anderen ARREST Veröffentlichungen, auf der
offiziellen Homepage für 15 € geordert werden.
8 von 10 Punkten

Soundbastard
1/2002
ARREST
– The Difference (Arrest Music)
Irgendwie kam mir der Name Arrest bereits bekannt vor, als die CD den Weg
in meinen Postkasten fand. Ich könnte mich zwar nicht erinnern, das erste
richtige Album der Band „Incarcerated“ je gehört zu haben, von den zwei
Mini-CDs vorher ganz zu schweigen. Aber egal.
„The Difference“ bringt den
Hörer auf Kurs 80er Jahre Hardrock. Schon beim Opener „Big Jim“ fallen
einem recht schnell Anleihen von Alice Cooper oder, insbesondere
stimmlich, Paul Stanley von KISS auf. Aber auch leicht doomig klingende
Passagen sind auszumachen. Melodiös sind die Jungs auf jeden Fall. Und sie
haben Biss. Während manch andere Hardrock Band im Stile der 80er eher
ruhige Töne anschlägt, sorgen Arrest für ein gutes Maß an Härte.
Songs wie
„Soldiers Of Sins“, das eher ruhige „Toxic Dreams“ oder der Titeltrack
zeigen die Spannbreite der Band. Der Gitarrensound ist typisch für den Stil
der Band, knarzig, nicht zu fett, eben passend. Ebenso passend ist der
sehr sparsame Einsatz von Keyboardsounds, die lediglich sporadisch
auszumachen sind. Etwas zu lasch ist mir aber der Sound des Schlagzeugs.
Wohl könnte das Album insgesamt eine etwas fettere Produktion vertragen.
Aber, das scheint mir auch eine Frage des Zieles.
Würde man das
Songmaterial der Band konsequent nur auf Härte trimmen, käme ein gar nicht
mal schlechtes hartes Metal- oder gar Powermetalalbum dabei raus.
Und dann müssten sich eventuell einige, der momentan von der Powermetalwelle
getragenen Bands, warm anziehen. Wie dem auch sei, Arrest haben ihren Weg
eingeschlagen. Und dass sie ihre Musik sehr gut beherrschen, zeigen sie mit
„The Difference“.
PR

| Interpret, Titel:
Arrest - Incarcerated |
| Medium: Album
CD |
| Stil: Power
Metal |
| Erschienen:
17.05.1999 bei Trance Music, CKDC |
| Link:
www.arrestmusic.com |
| Note: 8 von 10
Punkten |
ARREST sind ein klassischer Power Metal-Fünfer aus Hanau, der in Eurer
Bude
gehörig Dampf macht - vorausgesetzt ihr besorgt euch diese
ausgezeichnete CD! Gleich der erste Song „Crusader“ strotzt nur so vor
hervorragender Melodieführung, starken Breaks im IRON MAIDEN-Stil und
unbändiger Spielfreude. Die Jungs fühlen sich offensichtlich sehr
beeinflusst v. Genre-Größen wie den schon erwähnten IRON MAIDEN, METALLICA
zu Ride The Lightning-Zeiten, oder BLACK SABBATH. Jedoch klingt man sehr
eigenständig. Das folgende „Fire And Ice“ kommt sehr schleppend und
ungemein Heavy daher, und ist geprägt von dem verzerrten Gesang. „Take Me
For A Ride“ schraubt sich zusehends zu einem Metal-Inferno empor, und „Wonderland“
besticht mit einem sehr gelungenen Refrain.
Mit „Easy“ ist auch noch ein
klasse Instrumental auf der Platte, hier können sich die Hanauer so
richtig austoben, und beweisen dass sie technisch sehr versiert sind.
Absoluter Höhepunkt ist jedoch die abschließende über siebenminütige Hymne
„Fortress Iron Hill“ die jedem Power Metal-Fan vor Freude die Tränen in
die Augen treiben wird. Also eine absolut lohnenswerte Anschaffung, dieses
Teil. Am leichtesten kommt ihr wohl über die o.a. Homepage der Band an die
Scheibe, da es mit dem Vertrieb wohl doch ein wenig hapert. Eine deutsche
Underground-Band die Eure Unterstützung verdient und auch Live abgeht wie
der Teufel!
(Pit Schneider, Nov. 2001)
Tracklist: 1. Crusader 2. Fire And Ice 3. Take Me For A Ride 4. Wonderland
5. Angels Coming 6. Any Forces 7. Easy 8. Why Why Why 9. Fortress Iron
Hill
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